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Moorkieker
Moorkieker 2009
Moorkieker 2010
Im Rahmen eines
Wandertages der ersten Klassen fahren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen
ins Aschhorner Moor nahe Drochtersen/ Stade. Schon allein die Anreise mit
dem Bus bereitet den Schülerinnen und Schülern der 1. Klassen viel Freude
und sorgt für manche Aufregung. Denn man kann bereits auf dem Hinweg ins
Moor schon eine ganze Menge entdecken. |
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Im Moor angekommen werden
die Klassen von zwei fachkundigen Führern begrüßt und über das Verhalten im Moor
liebenswürdig belehrt, den Kopf nicht aus der Moorbahn "Emma" raushängen
lassen, die Arme nicht ausstrecken,... |
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Dann endlich geht die
Fahrt mit "Emma" los. Was es da alles zu sehen gibt: Möwen, die gerade ihre
Jungen ausbrüten, welche als graue "Wollknäuel" auf ihren Nestern sitzen,
oder ringsherum der "weiße Schnee" (das Wollgras, welches in voller Blüte
steht) und natürlich die weiten Flächen des Moores, Torffelder, die
zahlreichen Bagger und unendlich viele Mücken. |
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Die erste Station im Moor
haben die Kinder dann endlich erreicht und es heißt für alle aussteigen. Die
Führer erklären den Kindern, was sie hier alles zu sehen bekommen und
ruft zu einem Wettkampf gegen "Emma" auf. Natürlich sind oft unsere Kinder
zuerst am Aussichtsturm, welchen sie zugleich mit den Führern betreten
dürfen. Welch herrliche Aussicht!!! |
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Unterhalb des
Aussichtsturmes wird die Entstehung des Hochmoores erklärt. Ganz gespannt
hören die Schüler und Schülerinnen zu, zumal viele der genannten Gegenden
(z.B. die Elbinsel Krautsand) kennen. |
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Dann endlich geht die
Fahrt mit der Bahn weiter. Auch jetzt heißt es wieder staunen und die
herrliche Landschaft genießen.
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Die zweite Station wird
angefahren: Keschern im Moortümpel und eine Wanderung durch das Moor,
natürlich barfuß.
Davor können sich aber unsere ganz hungrigen Kinder von
den bisherigen Anstrengungen bei ihrem Frühstück erholen. |
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Im Anschluss daran geht
es von einem Torffeld zum nächsten. Hier können die Kinder die einzelnen
Torfschichten untersuchen und auf Entdeckungsreise gehen. Wer findet das
Heidekraut in der Torfschicht? Wer findet das meiste Wollgras? (Man staunt
nicht schlecht, wie viel die Kinder von beiden im Torf entdecken, trotz der
jahrelangen Zersetzung beider Bestandteile.)
Dann geht es endlich mit
"Emma" weiter. Dieses Mal müssen die Schüler die Bahn verlassen und gelangen über
einen langen Holzpfad in kühlere Gebiete des Moores. Die Lehrerinnen bekommen fleischfressende Pflanzen in ihre Hände- den Sonnentau und dürfen diese den
Kindern zeigen, während der Führer alles ausführlich erklärt. Dann geht es
von hier aus weiter zu den "Schwingwiesen des Moores". Dadurch, dass
die Kinder auf
dem Holzpfad alle zur gleichen Zeit springen, bekommen die Kinder den Rasen
in Bewegung - was für ein Erlebnis.
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Die größte Überraschung
aber folgt nun, das tiefe Loch. Wie tief es sein mochte kann man nur
erahnen. Der Moorführer hält einen Stock der zweimal länger ist, als
unsere Schüler und Schülerinnen, in das Loch hinein. Und dieser verschwindet
völlig. Als er auch noch erzählt, dass der Stock noch nicht mal den Boden
unten erreicht hat, sind die Kinder und Lehrerinnen total
fasziniert. |
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Nun heißt es aber langsam
Abschied vom Moor nehmen, die Zeit schreitet ganz schnell voran. Doch ist sie
noch nicht ganz vorbei, eine weiteres Mal dürfen die Schüler und
Schülerinnen der 1. Klassen gegen "Emma" antreten. Ein zweiter Wettlauf
beginnt. Dieses Mal erklimmen die Kinder einen riesigen Torfhaufen und
beginnen den Wettlauf. "Emma" geht hierbei als Siegerin hervor, sodass
die Kinder
mit einem Unentschieden den Rest des Weges zu dem Ausgangsort der
Moorreise antreten können.
Und dann geht alles
plötzlich ganz schnell. Die Fahrt ist zu Ende und die Kinder können nur noch ganz
laut Danke sagen, denn der Bus wartet bereits auf die Ausflügler. |