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Die Arbeit im Schulkindergarten
Im
Schulkindergarten werden zwischen 7 und 10 Kindern (ein Teil von ihnen stammt aus
den umliegenden Grundschulen der Gemeinde) von einer Erzieherin
unterrichtet. Gemeinsam erlebten sie mit den anderen Schulanfängern der 1.
Klassen, mit dem Einschulungsgottesdienst, einer kleinen Feierstunde, einer
ersten Unterrichtsstunde und der Übergabe der Schultüte, ihren ersten
Schultag.
Der
Schulkindergarten ist völlig in den Tagesablauf der Grundschule integriert,
d.h. sie gestalten zur selben
Zeit ihre Pausen, wie die anderen Schüler und Schülerinnen der Schule,
nehmen an Schulveranstaltungen und verschiedenen geplanten Schulaktivitäten
teil,….
Den
Schulkindergarten besuchen schulpflichtige Kinder, die aufgrund
unterschiedlichster Entwicklungsdefizite noch nicht schulfähig sind und vom
Besuch der 1. Klasse zurückgestellt worden sind. Ziel der Arbeit im
Schulkindergarten soll es sein, diesen Kindern mit dem Schulkindergartenjahr
eine erfolgreiche Mitarbeit in der 1. Klasse zu ermöglichen.
Um den
Entwicklungsdefiziten zu begegnen, ist die Arbeit in Kleingruppen bzw. in
Einzelförderung notwendig und unumgänglich. Viele Kinder, die den
Schulkindergarten besuchen weisen Defizite in der Sprache, im kognitiven
Bereich (Denk- und Transferleistungen), im grob- oder feinmotorischen
Bereich auf, haben Probleme sich länger auf einen Sachverhalt zu
konzentrieren oder an einem Sachverhalt zu arbeiten, lenken sich und andere
oft ab, haben Schwierigkeiten im sozialen Bereich (im gegenseitigen
Miteinander), geben viel zu schnell auf,…...
Hier
setzt die Arbeit der Leiterin des Schulkindergartens an. Oftmals muss mit
Fingerspitzengefühl gearbeitet werden, um mit den vorliegenden Defiziten
umzugehen, das Selbstwertgefühl der Schulkindergartenkinder zu stärken und
ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Nur dadurch können diese Kinder lernen mit
ihren Defiziten umzugehen, sie zu akzeptieren um dann zu versuchen an und
mit diesen zu arbeiten.
Innerhalb von Kleinstgruppen- und Einzelförderungsstunden versuchen die
Schüler und Lehrerin an den Lernvoraussetzungen anzuknüpfen und mit diesen
zu arbeiten. Nur allmählich, in kleinen Schritten erwerben oder verbessern
die Kinder die Fähig- und Fertigkeiten, die für ein erfolgreiches Arbeiten
im 1. Schuljahr notwendig sind. Sie lernen in kleinen Spielen (Puzzlespiele,
Memory, …) und verschiedenen Spielformen Regeln zu beachten und umzusetzen.
Aber auch mit den unterschiedlichen Sozialformen und Arbeitsformen des
Unterrichts werden die Kinder bereits vertraut gemacht (z.B. Partner-,
Kleingruppen-, Gruppen- und Einzelarbeit, Sitzkreis bilden, Arbeiten an
Tischen).
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