Auch in
diesem Jahr durfte die Theater-AG, welche sich zusätzlich zum
Stundenplan montags in der 6. Stunde traf, zahlreiche Auftritte
absolvieren. Im Vordergrund der Proben stand für die über 20
Theaterkinder das Üben und Proben des Weihnachtsstückes, anlässlich
der verschiedenen Weihnachtsfeiern in der Schule, im Altenheim und
als Höhepunkt gesehen, der Auftritt am Heiligen Abend in der Kirche
in Basbeck.
Zuerst
hieß es natürlich für alle Kinder die Rollen zuzuteilen und das war
nicht ganz so einfach. Aufgrund der hohen Resonanz, dass so viele
Kinder der 3. und 4. Klassen der Grundschule Basbeck mitmachen
wollten, musste das ausgewählte Theaterstück entsprechend
vorbereitet werden. Dann kam die schwerste Aufgabe für alle- es
sollten die Rollen verteilt werden. Gar nicht so einfach, wenn
mehrere Kinder Maria oder ein sprechender Engel sein wollten. Zum
ersten Mal entschied das Los, wer die Rolle der Maria übernehmen
durfte. Es war keine leichte Entscheidung.
Nun hieß
es für alle Beteiligten Rollen lesen können, auswendig lernen, sich
um Kostüme zu kümmern, etc. Die Wochen verflogen immer schneller und
der 1. Auftritt - erstmals im Seniorenheim „Haus der Pflege“ in
Hemmoor – rückte immer näher. Bei den Kindern und auch bei mir,
machte sich allmählich Nervosität breit.
Zur
Unterstützung unseres Auftrittes wurde der Schulchor gefragt, ob er
uns musikalisch begleiten könnte. Keine Frage, den Christian Clasen
und seine Chorkinder sagten schnell zu. Am 15. Dezember war es dann
soweit. Wir trafen uns im Seniorenheim und gaben alle unser Bestes.
Viel Beifall und liebe, nette Worte waren der Lohn unserer Arbeit
der letzten Wochen.
Am letzten
Schultag führten wir unser kleines Theaterstück noch einmal der
gesamten Schule, im Rahmen der Schulweihnachtsfeier, vor. Auch hier
wurde unser Auftritt mit viel Applaus belohnt.
Alles wäre
aber nicht so gut verlaufen, wenn wir nicht Herrn Mahler, unseren
Hausmeister, and er Seite gehabt hätten. Er unterstützte uns in
allen Belangen unserer Arbeit, beim Aufstellen und Bedienen der
Musikanlage und der Mikrofonanlage, beim Hinfahren und aufbauen
unserer Requisiten, etc. Aber auch unseren Eltern gebührt großer
Dank, denn sie haben es ermöglicht, dass wir zu den verschiedenen
Veranstaltungsorten gefahren und begleitet wurden. Ein großer Dank
gilt aber vor allem Sofie´s Mama, Frau Grüner, die bei allen
Auftritten anwesend war du sich rührend um unsere Engel kümmerte,
die Kerzen anzündete und sie zum richtigen Moment zur Bühne
schickte.
Für viele
meiner Theaterkinder und auch für mich war klar, dass war nicht das
Erste und letzte Mal.